Startseite Wer wir sind
23 | 09 | 2017
Hauptmenü
Wichtige Hinweise

20.10.2012


Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Kontakt Freiwilligendienste in Deutschland:

Tel.: 0721 354806-130
Fax: 0721 354806-181
E-Mail: fsj-bfd[at]freunde-waldorf.de

Internationale Freiwillige können sich für 12 Monate in einer sozialen Einrichtung in Deutschland engagieren.
Alles über die Rahmenbedingungen, Anforderungen und Leistungen hier.


21.09.2010
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
Pfifferlinge aus Osteuropa sind manchmal strahlenbelastet.
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
Lesen...


29.03.2009
Der Reaktor lebt und tötet weiter

London (dpa) Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Zählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.


17.02.2009
Lost Paradise
Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)


07.02.2009
IPPNW Presseinfo 06.02.2009
Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer


24.12.2008
Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus
Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen)
PDF (2,4 MB)


10.04.2008
NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt


16.01.2007
Infos Reisen und Hilfslieferungen
Transit Polen nach Belarus.

Wer wir sind PDF Drucken E-Mail

Das Internationale Netzwerk

Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl"
c/o 1. Vors.: Burkhard Homeyer


Karl-Immermann-Str.28
48165 Münster

Telefon: 02501-70927

Fax: 02501-27417

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Jahresbericht der BAG 2009

1. Auf das vergangene Jahr können wir einigermaßen zufrieden zurückblicken, wenn wir auf die Kindererholungsreisen 2009 sehen. Alle Kinderreisen haben stattfinden können, alle Kinder durften ins Ausland. Das präsidiale Dekret 555, das die Kinderreisen ins Ausland infrage stellte, konnte außer Kraft gesetzt werden. So sehen wir guten Mutes auch auf die kommende Saison 2010, die jetzt überall vorbereitet wird. Hervorzuheben ist die gute Kooperation zwischen dem Auswärtigen Amt und uns als NGO, uns auf eine vertragsähnliche Vereinbarung zwischen Belarus und Deutschland zu verständigen, um weiterhin die Kinderreisen möglich zu machen. Immerhin wurde ich dann vom Auswärtigen Amt als einzigem Vertreter aus dem Tschernobylspektrum zur Verabschiedung vom belarussischen Botschafter Svkozov in Berlin eingeladen und konnte dort die „Kinder von Tschernobyl“ vertreten.

2. Um so mehr machten uns im Herbst die Nachricht betroffen, dass die EU es abgelehnt hatte, die Stiftung und die Kinder von Tschernobyl zum 1.Treffen eines Civil Society Forums einzuladen. In mehreren Schreiben an die zuständige EU-Kommission haben wir unser Unverständnis und unsere Bitte um Überprüfung dieser Entscheidung wissen lassen und die Tschernobylinitiativen gebeten ihrerseits tätig zu werden. Das ist geschehen, in Brüssel sind etliche Schreiben eingegangen, u.a. auch aus der Schweiz als nicht EU-Land. Es haben sich Bundestags- und EU-Parlamentsabgeordnete eingesetzt. Vergeblich, selbst der Bundesregierung, die auf eine kleine Anfrage der Grünen hin in Brüssel vorstellig wurde, wurde keine konkrete Auskunft erteilt. Die EU-Abgeordneten, die sich untereinander verständigt hatten, kamen zu dem Schluss, dass im Augenblick kein Weiterkommen zu erreichen sei, sie aber weiterhin darauf sehen wollen, was da vor sich geht und wie die „Kinder von Tschernobyl“ zukünftig angemessen vertreten sind. Wer im Internet die veröffentlichte Teilnehmerliste des 1. Treffens aufruft, sieht, daß nicht nur die Stiftung nicht, sondern keine Tschernobylorganisation im Civil-Society-Forum vertreten ist, dafür aber merkwürdigerweise eine Reihe kommerzieller und Verwaltungsorganisationen unter NGO’s geführt werden, von denen man nicht weiß, wer sich dahinter verbirgt.

3. Das erinnert sehr stark an die Einführung des CORE-Programms in Belarus 2003/2004. Angeblich sollte dies Programm auf Anregung einer französischen NGO initiiert worden sein. Wir konnten damals nachweisen, dass sich dahinter ein Studienzentrum der französischen Atomindustrie verbarg. So müssten wir noch einmal auch über das CORE-Programm uns seiner Hintergründe nachdenken, ob es nicht doch, wie schon 2004 befürchtet, das Ende der „Kinder von Tschernobyl“ einschließt. Vieles in den letzten Jahren würde so verständlich, auch die Entscheidung der EU? Nicht einzuschätzen weiß ich die Mitgliedschaft des IBB als NGO-Mitglied im CORE-Programm.

4. In meinen Beiträgen zu 20 Jahre Stiftung und 15 Jahre BAG habe ich versucht, die Hintergrundlinien herauszuarbeiten. Leider haben wir diese beiden „Jubiläen“ nicht begehen können wie im letzten Jahr schon mal angedacht. So kann ich darüber auch nicht berichten und nur meine Beiträge als ein Stück Würdigung einer einzigartigen Geschichte anbieten. Über ihre Implikationen und Einschätzungen hat es schon in Erfurt einige Auseinandersetzungen gegeben, Ludwig von Behren sah in den Berichten einen Angriff auf das IBB und ließ mich das später auch schriftlich wissen.

5. Erfreut können wir auch auf das Jugendprojekt Futura 2009 zurückblicken, an dem die Initiativen in Betzdorf, Leonberg und Betzdorf beteiligt waren. Darüber können andere besser berichten und wurde bereits ausführlich beim Jahrestreffen der BAG in Erfurt berichtet. Über Einzelheiten können andere besser Auskunft geben. „futura“ soll auch in diesem Jahr stattfinden. Leider haben sich bisher keine neue Initiativen angeschlossen. Der Sprung von den Kinderreisen zur Jugendarbeit scheint schwer zu sein. Vielleicht genügte es, statt eines eigenen Programms einige belarussische junge Leute in bestehende Jugendprogramme einzubeziehen. Das überlegen wir z. Zt. in Münster mit der Arbeitsstelle Weltbilder. Eine Jugendkonferenz fand im Oktober wieder in Minsk statt. Sehr unsicher war bis zuletzt die Finanzierung.

6. Man kann sich überhaupt nur wundern, dass und wie in Minsk die Arbeit weiterläuft. Das gilt für die Arbeit mit den „Gefängnismädchen“, die „Diabetesschule“ u.a.m. trotz massiver Beschränkungen. So musste Haus Malinowka geräumt werden, weil in dem Gebiet ein neues Wohnviertel gebaut werden soll. Das wahr wohl ein sehr schmerzlicher Abschied, zumal kein Ersatzlagerraum zu finden war.

7. Ernste Sorgen müssen wir uns um unsere Freunde machen. Die Situation, in der sich Irina und Gennadij befinden, ist bekannt. Von ihnen hängt ganz wesentlich die Weiterarbeit ab. Gennadij hatte bereits 2008 in Kassel die Umgestaltung der Stiftung angekündigt. Bisher hat sich noch nichts Konkretes realisieren lassen. Können wir etwas anderes tun als warten?

8. In Erfurt hatte ich schon auf die angespannte finanzielle Situation hingewiesen. Damit stellen sich noch verstärkt die Organisationsfragen für die BAG. Ist es jetzt Zeit, das umzusetzen, was wir im letzten Jahr andiskutierten (Protokoll)?.

9. Der 25 Tschernobyltag im nächsten Jahr hat schon seine Schatten voraus geworfen. So erreichte mich Ende November 09 die Anfrage des IBB, ob wir als BAG mit einladen zu einer Vorbereitungskonferenz im April 2010 in Dortmund. Ich nannte gleich 3 Eckpunkte, die für uns wichtig sind: 1. Es gilt die Vielfalt und den Reichtum der Tschernobylinitiativen zu achten, 2. Nicht nur der Opfer sind zu gedenken, sondern auch die Hintergründe zu benennen. 3. Von vornherein ist ein Einvernehmen mit der Stiftung sicherzustellen. Leider ist es zu keiner Verständigung mit dem IBB gekommen. Die Stiftung wurde nicht kontaktiert wie gebeten und bewusst ausgeschlossen, so dass wir wie sonst auch keine Möglichkeit sahen, nur als BAG anzutreten. So ist die Einladung des IBB ohne BAG ergangen. Bis heute haben wir auch keine Einladung zum Vorbereitungstreffen selbst erhalten.

10. Mit der Stiftung zusammen habe ich dann das Projektvorhaben von BAG und Stiftung zum 25.Jahrestag konkretisiert, mit Friedensfahrt durch Europa und Kerzenaktion überall mit dem Zielpunkt einer Mahnwache in Genf für eine freie WHO. Schon in Erfurt konnten wir uns Gedanken machen über eine Beteiligung von unserer Seite. - wir hatten das Glück, dass eine Schweizer Teilnehmerin aus Genf uns von der ständigen Mahnwache dort berichtete. Zuvor hatte schon Dörthe Siedentopf Kontakt zu den Organisatoren/innen in Genf aufgenommen. Jetzt muss es an die konkrete Vorbereitung gehen.

11. Damit sind wir schon beim Vorblick. Alles hängt davon ab, ob und wie die Stiftung weiterarbeiten kann, jedenfalls für die BAG. Sie ist von ihrem Selbstverständnis und ihrer Satzung her an die Stiftung gebunden, auch wenn es heißt, dass sie offen ist für alle demokratischen Organisationen. Aber gibt es sonst in Belarus solche Partner? Die einzelnen Initiativen können sicher auch ohne BAG weiterarbeiten, jedenfalls die, die inzwischen ihre festen Partner haben. Aber auch da ist Achtsamkeit geboten. Wird es noch um Tschernobyl gehen? Wird es zukünftig nicht mehr um Tschernobyl gehen, sondern – wie von Anfang an vom Nuklearkomplex suggeriert - um das Thema Armut, staatliche verwaltete Armut, und entsprechender „humanitärer Hilfe“? (Da sind wir wieder beim CORE - Programm).

Burghard Homeyer


Bankkonto:
Bank für Kirche und Diakonie
BLZ: 350 601 90, Konto-Nr.: 2110057019
Stichwort / Verwendungszweck angeben

Bei Angabe der vollen Adresse senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu.






Belarussische Gemeinnützige Stiftung
"Den Kindern von Tschernobyl"
Vorsitzender: Prof. Dr. Gennadij Gruschewoj

Kropotkina 97-115
220123 Minsk/Belarus

Tel. 00375 172 860401
Tel. 00375 172 860398
Tel. 00375 172 374564
Fax 00375 172 860401

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Mitarbeiterin Haus Malinowka:
Irina Papliagina mit den Söhnen Dimitrij und Daniel






Bericht von der Tätigkeit 
der Gesellschaftlichen Vereinigung
„Den Kindern von Tschernobyl“
(Früher: Belarussische gemeinnützige Stiftung)
2011

Die Gesellschaftsvereinigung „Den Kindern von Tschernobyl“ wurde 1989 als nichtstaatliche gesellschaftliche Organisation gegründet. Zurzeit die Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ ist Mitglied des „Internationalen Peace Büros“, gesellschaftliche Expertin der UNO und der OSZE zu den Problemen von Tschernobyl und ökologischen Zuwanderer.

ERHOLUNGSPROGRAMM UND HUMANITÄRE HILFE

1. Kindererholungsaufenthalte

Im Jahr 2011 haben sich 50 Kinder in Holland, 792 Kinder in Deutschland und 68 Kinder in der Schweiz erholt.

2.  Lebensmittelpaketeaktion

Ziel des Projektes ist Hilfeleistung den Familien aus den Tschernobylregionen sowie den bedürftigen Familien.

Dank der finanziellen Hilfe unserer langjährigen Partnerinitiative „Den Kindern von Tschernobyl“ e.V., Lüneburg (Leiterin Frau Ursel Steuernagel) haben die Familien aus Gomel, Hojniki und Braginer Bezirk die Lebensmittelpakete zu den Weihnachten bekommen.

Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Betzdorf (Leiter Herr Rudolf Düber) hat die Lebensmittelpakete für kinderreiche und bedürftige Familien sowie für alleinstehende betagte Leute aus Bychower Bezirk gespendet.

Diese beiden Initiativen haben auch die Lebensmittelpakete für die aus der Strafanstalt entlassenen Mädchen und die alleinstehenden alten Frauen aus dem Wochenendklub geschenkt.

3.  Humanitäre Hilfe

Im Sommer bitten wir unsere ausländischen Partnerinitiativen, die ihre Kindergruppen mit dem Bus der Stiftung transportieren, uns die gebrauchte Bekleidung, Bettwäsche, Süßigkeiten, Hygieneartikel sowie Büroartikel zu übergeben. Wir bedanken uns recht herzlich allen Initiativen, die unserem Ruf Folge leisten. Die bekommenen Sachen haben wir
•    an 40 Mitglieder des Wochenendklubs,
•    an 8 aus der Strafanstalt entlassenen Mädchen,
•    an die Assoziation der Familien-Kinderheime (20 Familien) weiter übergeben.

5. Diabeteskranke Kinder

Projekt „Leben mit Diabetes“ Leiterin Ljudmila Maruschkewitsch

Im Berichtsjahr haben an den Projektsmaßnahmen mehr als 100 diabeteskranken Kinder teilgenommen.
•    Die Schulungen für diese Kinder sind zweimal pro Jahr (während der Schulferien im Herbst und im Frühling) im Sanatorium „Seliony Bor“ bei Minsk durchgeführt worden. Im Laufe von diesem Jahr sind an den Diabetesschulungen 40 Kinder ausgebildet worden. Die Kinder haben während der Schulungen gelernt, sich erholt, gespielt, an Wettbewerben teilgenommen, die Preise gewonnen, im Wald spazieren gegangen, das Museum besucht, im Schwimmbad gebadet. Die Ausgaben für die Durchführung einer Schulung wurden teilweise von der Initiative aus der Schweiz „Tschernobylhilfe Hardwald“ Glattbrugg (Leiterin Frau Veronika Reuschenbach) übernommen;
•    Auf der Einladung der Initiative „Kinder von Tschernobyl“ in Kamenz / Deutschland (Leiterin Frau Christina Zickler) hat sich eine Kindergruppe (insgesamt 20 Kinder) erholt und gelernt.  

Von Jahr zu Jahr steigert sich die Anzahl der Kinder, die an Zuckerkrankheit krank werden. Die Ärzte und Wissenschaftler bringen es nicht in Verbindung mit der Havarie an dem Tschernobyl-Atomkraftwerk. Wir stellen trotzdem fest, dass die Anzahl der Kinder mit dieser Krankheit in Gomeler und Mogiljower Gebieten ist höher, als die Anzahl solcher Kinder in anderen Gebieten.

Projekt „Schulung für die Eltern“

Da immer mehr Kleinkinder in Belarus an Diabetes erkranken, haben wir eine neue Form der Schulung ausgearbeitet. Die Schulung für die Eltern der erkrankten Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren. In diesem Alter können die Kinder nicht alleine die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu ihrer Krankheit beherrschen. Die Kinder verstehen auch nicht deutlich, was diese Krankheit ist. Ihre Eltern sind im Gegenteil schockiert und leiden an die stärkste psychologische Depression; sie betrachten den Diabetes als das Todesurteil für ihre Kinder.  

Deswegen ist es sehr wichtig in dieser Situation, in erster Reihe die Eltern belehren. Unsere Schulung bedeutet für die Eltern das Verständnis der Krankheitsmechanismen. Das sind die Beratungen des Endokrinologen und der Sozialpädagogin, die Unterhaltung mit den anderen Eltern, die gerade in solche Lebenssituation geraten sind. Die Eltern bzw. ein Elternteil verbringen mit ihren Kinder und dem Team des Projektes drei Tage im Sanatorium „Seljonyj Bor“, wo sie im Laufe von 24 Stunden pro Tag die nützlichen Informationen bekommen, die Kontrollarbeiten und Testen durchmachen. Außerdem sind aktive Erholung, Bewegungsbad, Wettbewerbe mit Preisen für die Kinder, gemeinsame Spiele in der Schulung vorgesehen.

Im Frühling 2011 haben wir drei Schulungen für die insgesamt 18 Familien durchgeführt. Die Dankäußerungen und die Nachfrage sind enorm.

SOZIALE PROJEKTE

1.    Projekt „Wochenendklub für alleinstehende betagte Menschen „Brücke zwischen den Generationen“

•    Im Jahr 2011 wurde das Projekt der Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum "Zukunftswerkstatt" dank der Unterstützung durch Spenden aus Deutschland und aus der Schweiz von unserer langjährigen Partnerinitiative „Tschernobylhilfe Hardwald“ Glattbrugg (Leiterin Frau Veronika Reuschenbach) weitergeführt. Im Rahmen des Projektes organisierten wir
•    4 Treffen im Café „Wolgograd“,
•    3 Theaterbesuche,
•    2 Feste mit Geschenken für die Senioren.
•    Einen Ausflug nach Logojsk und Silitschi (Museumsbesuche und Besuche der alten Kirchen).

2. Projekt „Resozialisierung“

Im Rahmen des Projektes wurden 6 Treffen durchgeführt. Diese Treffen wurden als Informationsseminare für die Projektsteilnehmerinnen veranstaltet.
Die Stiftung leistet auch materielle Hilfe den jungen Frauen:
•    monatliche Unterstützung für Walerija M. aus Witebsk dank der Initiative „Rostocker Frauen“ (Rostock, Deutschland);
•    Lebensmittelpaketen (Tee, Zucker, Nudeln, Öl, Fischkonserven, Mais, grüne Erbsen, Keksen, Buchweizen, Reis, Schokolade, Zahnpasta, Shampoo u. a.) – 2-3 Mal pro Jahr.
•    Theaterbesuche in Minsk (gesponsort durch die Schweizer Initiative „Tschernobylhilfe Hardwald“ Opfikon-Glattbrugg)
8 Frauen sind im Bestand unserer gegenwärtigen Zielgruppe, 7 von denen haben schon eigene Kinder, insgesamt 12 Kinder in der Gruppe). Alle haben auch die Kindersachen, Schuhe, Spielzeug von der Stiftung bekommen.  

3. Projekt „Wollen wir das Leben zusammen genießen“

für die behinderten Jugendlichen. Dieses Projekt funktionierte nicht im Laufe von letzten Jahren wegen des Mangels an Finanzen. Aber im Jahre 2010 konnten wir es wiederaufnehmen dank der Unterstützung und dem Engagement der „Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung“ (Rottweil, Leiterin Frau Angela Gessler). Die TeilnehmerInnen dieses Projektes sind die Jugendlichen im Alter von 16 bis 25 Jahren. Nach dem Schulabschluss verlieren die jungen Behinderten sogar diese wenigen Kontakte mit den Gleichaltrigen und überhaupt mit der Außenwelt. Sie sind in ihren engen Wohnungen praktisch gesperrt.

Im Rahmen unseres Projektes trefft sich unsere betreute Gruppe mit Müttern oder Vätern zusammen mit unseren Freiwilligen – Studenten meist in den Cafés, wo sie sich unterhalten können. Das einfachste Mittagessen im Café selbst ist schon ein interessantes Erlebnis für den Menschen, der überhaupt keine Kontakte mit der Welt hat. Außerdem spielen sie und  singen, beteiligen an Wettbewerben. Da die Mütter die ganze Zeit ihre kranken Kinder betreuen müssen, können sie sich bei solchen Treffen auch von ihren ständigen Problemen ablenken, oder auch über ihre Probleme mit anderen Müttern reden. Das ist sehr wichtig für die Frauen, die lebenslang an ihren Kindern festgebunden sind.

Zum Weihnachtstreffen 2011 haben wir das Amateurtheater eingeladen. Die jungen Artisten haben direkt im Café „Wolgograd“ das Stück über das Leben der Jugendlichen, über die immer vorhandene Auswahl der Lebenswege bei den Menschen  vorgeführt. Wir hoffen auch im Weiteren die Zusammenarbeit mit dem Amateurtheater fortzuführen.
Alle eingeladenen Behinderten haben auch die Geschenke (die von Caritas Betzdorf gespendete Lebensmittelpakete) bekommen.

An jedem Treffen beteiligen sich 22 bis 25 Personen (Behinderte und deren Begleitpersonen) und 5-8 Freiwilligen der Stiftung.

JUGENDPROGRAMM

Projekt „Jugendfestival „Blick in die Zukunft“

Hauptziel des Festivals ist:
•    Aktivierung der Arbeit von Freiwilligen in regionalen Jugendzentren,
•    Erhöhung des Niveaus der Informierung über die Probleme der Gegenwärtigkeit,
•    Erfahrungsaustausch,
•    Knüpfung der Kontakten auf regionaler und internationaler Ebene,  
•    Bildung der neuen Jugendgruppen,
•    Mitwirkung an der Entwicklung der Jugendbewegung in Belarus.

02.-05.12.2011 – Jugendforum „Die Jugend für sichere, rechtliche und humane Welt“

Im Forum nahmen 250 junge Leute aus 24 Regionen von Belarus und die Gäste aus Norwegen teil. Bei der Arbeit in 4 Workshops haben die Teilnehmer die wichtigen Fragen der Gesellschaftsentwicklung diskutiert und die Ergebnisse ihrer Arbeit dem Urteil der Zuschauer vorgelegt. Außerdem haben die Teilnehmer und die Gäste des Forums interessante Spiele, Wettbewerben organisiert, getanzt und kommuniziert. Die Ergebnissee des Forums haben gezeigt, dass solche Forumsart zulässt, eine große Anzahl von Teilnehmern, darunter auch die Teilnehmer aus den Regionen zu versammeln, Bedingungen für die ernsthafte und freie Besprechung der gewählten Themen zu schaffen, die Jugendlichen zusammenzulegen, die aus verschiedenen sozialen Gruppen stammen.
Das Jugendforum wurde bei der starken Unterstützung der Rafto-Stifung (Norwegien) und der Initiative „Tschernobylhilfe Hardwald“ Glattbrugg (Schweiz) durchgeführt.

Seminaren, Tagungen

Die Jugendlichen der Stiftung haben an mehreren internationalen  Seminaren und Tagungen (als Mitveranstalter, Referenten, Workshopleiter o.ä.) teilgenommen. Darunter auch:
30.06.-15.07.2011 – Projekt „25 Jahre Tschernobyl: Menschen-Orte-Solidarität“ (Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung e.V., Rottweil)
31.07.-17.08.2011 – Seminar/Begegnung „Futura 2011 – Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus reflektieren – für eine Kultur des Miteinanders und der Tolerany eintreten“ (Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V., Betzdorf)

Friedensfahrt, 21.04.-01.05.2011

Besuch und Empfang der "Kinder von Tschernobyl" im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf am 25.Jahrestag von Tschernobyl ist Höhepunkt der Friedensfahrt geworden, die unsere Stiftung zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl" in Deutschland  und mit den Partnerinitiativen in der Schweiz unternommen hatte. Es hat die belarussische Delegation, die Leute aus den Tschernobylinitiativen in Deutschland,  der Schweiz und Österreich teilgenommen.

Ein weiterer Höhepunkt in Genf war die Beteiligung der "Kinder von Tschernobyl" an einer internationalen Genfer Mahnwache am 26.4.2011 für eine freie WHO. Belarussen haben da traditionelle belarussische Musik auf traditionellen Instrumenten, mit Phantasie und Engagement und mit ihrer "Kerzenaktion überall" präsentiert. Auf dem Rückweg von Genf nach Minsk haben die Teilnehmer der Friedensfahrt im niedersächsischen Landtag von "Genf" berichtet.

Projekt „Garten der Hoffnung"

Im „Garten der Hoffnung“ hat die Friedensfahrt nach Genf mit den Segenworten der orthodoxen Geistlichen gestartet.

„Garten der Hoffnung“ wurde zum 10. Jahrestag der Havarie in Tschernobyl in Minsk angebaut und ist ein blühendes Denkmal dieser grausamen Katastrophe, durch die so viele Menschen ums Leben gekommen sind. Der Garten, wo zahlreiche Äpfelbäume, Birnenbäume, Kirschbäume wachsen, symbolisiert auch die Fruchtbarkeit.

Obwohl einige Frauen, die den Garten gepflanzt haben, leider nicht mehr am Leben sind, doch lebt und blüht unser Garten. Am 22. September 2009 versammelten sich die älteren Frauen der Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ und des Ökumenischen Forums und die Jugendlichen, um gemeinsam den Garten zu besuchen, seinen 15-jährigen Geburtstag zu feiern und dieses lebendige Denkmal auf der Erde nicht vergessen, sondern den weiteren Generationen zur Betreuung zu überliefern.

Die älteren, erfahrenen Frauen unserer Stiftung, die mit dem Garten von Anfang an sind, haben den Jugendlichen viele Fotos gezeigt, Plakate, ein Album mit Lebenslauf des Gartens und haben sehr viel über ihr „grünes“ Kind erzählt, das aber schon ziemlich groß aussieht. Die Frauen aus 17 Ländern waren gekommen, um den Garten zu pflanzen. Ganz in der Mitte wuchsen im Garten zwei schöne Sakura als Symbol unserer Freundschaft und Solidarität mit anderen Ländern.


Frauenberatungsstelle Malinowka


Spenden bitte auf das o.g. Konto der BAG:
Stichwort / Verwendungszweck angeben

Bei Angabe der vollen Adresse senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu.






Internationale Assoziation für humanitäre Zusammenarbeit
Präsidentin: Prof. Dr. Irina Gruschewaja

Kropotkina 97-115
220123 Minsk/Belarus

Tel./Fax: 00375 172 860401
Mobil: 0171 1935647

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Team Leader Assoziation:
Olga Daschkewitz
mit Sohn Igor

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Spenden bitte auf das o.g. Konto der BAG:
Stichwort / Verwendungszweck angeben

Bei Angabe der vollen Adresse senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zu.

 
Die BAG bei Facebook


Jetzt Freunde werden!

Seite durchsuchen
Meistgelesen
Nützliche Links
www.prof-schuchardt.de
Die Stimmen der Kinder
von Tschernobyl
Erika Schuchardt/Lev Kopelev
Eine Psychosozial-Studie

tekknorg.wordpress.com
www.life-upgrade.com
Private, nicht-kommerzielle Blog-Webseite über Atomenergie, Tschernobyl und Weißrussland (Früher und Heute). Informationen aus IPPNW Papieren und Übersetzungen aus Tschernobyl Literatur ins Englische. Fotos, Berichte und Kurzfilme.
Private and non-commercial Blog about atomic energy, Chernobyl and Belarus (past and present). Information from IPPNW papers and translations of German Chernobyl related information. Photos, reports and shortclips.
Pressemitteilungen

13.01.2012
Kinderkommission des Deutschen Bundestages begrüßt die Gründung des Deutschen Kinderschmerzzentrum
Lesen...