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20.10.2012


Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
Kontakt Freiwilligendienste in Deutschland:

Tel.: 0721 354806-130
Fax: 0721 354806-181
E-Mail: fsj-bfd[at]freunde-waldorf.de

Internationale Freiwillige können sich für 12 Monate in einer sozialen Einrichtung in Deutschland engagieren.
Alles über die Rahmenbedingungen, Anforderungen und Leistungen hier.


21.09.2010
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
Pfifferlinge aus Osteuropa sind manchmal strahlenbelastet.
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
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29.03.2009
Der Reaktor lebt und tötet weiter

London (dpa) Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Zählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.


17.02.2009
Lost Paradise
Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)


07.02.2009
IPPNW Presseinfo 06.02.2009
Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer


24.12.2008
Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus
Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen)
PDF (2,4 MB)


10.04.2008
NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt


16.01.2007
Infos Reisen und Hilfslieferungen
Transit Polen nach Belarus.

Haus Malinowka PDF Drucken E-Mail
Projekte
Mittwoch, den 16. April 2008 um 21:48 Uhr

Das Unwahrscheinliche ist eingetreten: Die Belarussische Gemeinnützige Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl" hat in Minsk ein festes Zuhause für die Frauen - Beratungsstelle Malinowka.

Die mühsam in den letzten Jahren aufgebaute Beratungsstelle befand sich bisher auf Wanderschaft, von Wohnung zu Wohnung. Ein unhaltbarer Zustand für eine Beratungsstelle, die eine feste Adresse anbieten muss. Das ließ viele nicht ruhen, zumal die Herausforderungen durch den internationalen Frauenhandel wachsen. Wie sieht es aus, das "Haus Malinowka" ?

In den letzten Jahren entstand ein Ost-West-Netz von Beratungsstellen mit ganz wesentlicher Beteiligung der "Kinder von Tschernobyl" - geht es doch um die "Kinder", die heute junge Leute sind und zur Zielgruppe der Menschenhändler zählen. Besonders engagiert haben sich dabei Diakonie und Kirche. So unterstützt die westfälische Diakonie seit Jahren Aufbau und Unterhalt der Beratungsstelle und engagiert sich, mit Konferenzen zur Ost-West-Vernetzung beizutragen. Auskunft über entsprechende Konsultationen geben zwei Dokumentationen, die bei der BAG angefordert werden können. In diesem Kreis ist auch die Idee für ein eigenes Haus entstanden, das der Frauenberatungsstelle eine feste Adresse und der Arbeit ein Zuhause gibt: Das Projekt "Haus Malinowka".

Und sie überzeugte !

Projektträgerin für Haus Malinowka ist die Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl" in Deutschland. Engagiert haben sich Diakonie und Kirchen - federführend das Diakonische Werk Westfalen, die Ev. Kirche von Westfalen, die Ev. Landeskirche in Württemberg, die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" und die Bundesarbeitsgemeinschaft selbst. Ein großes Danke! Dank für die große Hilfe! Dank für die Anerkennung der bisherigen Arbeit, die es so viel wert ist fortgesetzt und gesichert zu werden!

Der Stiftung gelang es, das Haus ausfindig zu machen - nicht direkt in Malinowka, sondern zwischen Malinowka und Innenstadt: ein kleines rotes Privat-Holzhaus in einer der dörflichen Restsiedlungen, die immer wieder in der Großstadt Minsk anzutreffen sind . Sie wird das Haus und den dazugehörigen Garten für die Beratungsstelle und als Trägerin der Beratungsarbeit voll nutzen können.

Mit dem Jahresbericht 2003 können wir diese Arbeit in diesem Rundbrief dokumentieren.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft hat sich als Projektträgerin Haus Malinowka zu einem Beitrag von 15.000EU verpflichten müssen. Wir haben das Geld zusammenbekommen durch persönliche Kredite und spontane Zuwendungen. Es wäre kaum zu verantworten gewesen, die einmalige Chance an eigenen Nichtmöglichkeiten scheitern zu lassen. So haben sich einige von uns gefunden, die schnell eingesprungen sind in der Hoffnung, dass sich viele in der Bundesarbeitsgemeinschaft mit einem kleinen Beitrag am gemeinsamen Projekt "Haus Malinowka" beteiligen. Mit einer Bausteinaktion, Siehe S.11ff , bitten wir um Mithilfe, dass die Kredite zurückgezahlt werden können, nicht an wenigen hängen bleiben und nötige Reparaturen, Anschaffungen usw. getätigt werden können. Das Mitteldoppelblatt können Sie heraustrennen als Aktions - Flyer.
Kompliziert? Auf jeden Fall ein Beispiel für das, was wir unter humanitärer Zusammenarbeit verstehen. Alle Minskfahrer/innen werden demnächst das Haus kennen lernen können. Sprechen Sie sich am besten bitte mit der Stiftung in Minsk ab.

Und die Nachfolgekosten?

Auf lange Sicht gesehen werden wir Rücklagen bilden müssen. Oder?
Im engeren Kreis der BAG diskutieren wir zur Zeit die Möglichkeit eine Internationale Stiftung für die "Kinder von Tschernobyl" zu gründen.
An ihr können sich auch unsere internationalen Freundinnen und Freunde beteiligen. Ihre Erträge würden helfen, die Arbeit auf Dauer zu sichern und zu fördern.
Sollte es unter uns nicht Menschen geben, die zu einer solche Stiftung beitragen möchten?
Sollte ganz viele Geld einkommen, so denken wir zur Zukunftssicherung also über die Gründung einer Internationalen Stiftung nach.

Burkhard Homeyer

 

TÄTIGKEITSBERICHT
DER BERATUNGSSTELLE FÜR MÄDCHEN UND FRAUEN "MALINOWKA" 2004

Beratungsstelle für Mädchen und Frauen "Malinowka" ist ein langjähriges Projekt der gesellschaftlichen Vereinigung "Belarussische gemeinnützige Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl" und handelt in Zusammenarbeit mit Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl" in Deutschland bei der Unterstützung des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche von Westfalen, Caritasverbands Region Rhein-Wied-Sieg e.V. (Betzdorf), Frauenarbeit der Evangelischen Kirche Württemberg, des Vereins "Terre des Femmes" (München, Norden), des Vereins für Internationale Jugendarbeit, des "Weltgebetstag der Frauen" deutschen Komitees und einiger Personen vor allem aus dem Ausland.

Im Tätigkeitsbereich der Beratungsstelle "Malinowka" sind wie die alten Beratungs- und Informationsprogramme, so auch viele andere an die Frauen gerichtete Projekte.

Hauptrichtungen der Tätigkeit der Beratungsstelle:
Präventive Informationsarbeitinformative Bildungsarbeitinformative methodische Arbeitsberatung im Rahmen des internationalen "Au-pair-Programms" Hilfeprogramme den minderjährigen verurteilten Mädchen Betreuung der ehemaligen verurteilten Mädchen – Projekt "Sozialisation" psychologische Beratung, internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Programme der Beratungsstelle.
Im Jahr 2004 sind von den MitarbeiterInnen und Freiwilligen der Beratungsstelle im Rahmen dieser Tätigkeitsrichtungen zahlreiche Aktionen und Maßnahmen erarbeitet und realisiert worden.

Die Vorzugsthemen unserer Informationstätigkeit sind:
Kampf gegen Menschenhandel, Vorbeugung der Gewalt aller Arten, Geschlechtserziehung, AIDS-Vorbeugung.

I. Präventive Informationsarbeit
Solcherweise sind im Jahr 2004 durch die Beratungsstelle "Malinowka" im Rahmen dieser Tätigkeitsrichtung folgende Maßnahmen vorbereitet und durchgeführt worden: 10 Informationsseminare und 15 Treffen in den Allgemeinbildungs- und Hochschulen, für die Jugendlichen in den Studenten- und Arbeiterwohnheimen; Aktionswoche zum Internationalen Kampftag gegen Gewalt an Frauen (25. November) (Maßnahmenplan ist beigelegt). Im Laufe dieser Woche sind durchgeführt: thematische Gespräche, Informationstreffen, Informationsseminare, Trainings- und Bildungsseminare, Wettbewerbe von Plakaten und Aufsätzen zum Thema der Aktionswoche, Aktionen "Öffentlichkeitswand" und "Mülleimer", Die Beleuchtung des Themas "Frauenhandel" am Beispiel des Spielfilms "Lilya forever" vom schwedischen Regisseur Lukas Mudisson hat ein sehr großes Interesse bei den TeilnehmerInnen hervorgerufen. Bei der Demonstrierung des Films ist öfters die Methode "Stop Kader" angewandt worden, welche das Problem klarer darzustellen und dessen Wahrnehmung durch die emotionale Reaktion der Zuschauer auf die Filmsepisoden zu verstärken ermöglicht hat. eine Reihe von Seminaren, Trainings, thematischen Treffen zum Welttag der AIDS-Vorbeugung – dem 1. Dezember – zum Thema der Geschlechtserziehung und der AIDS-Prävention; Workshop "Die häusliche Gewalt. Wie kann man die vermeiden?" ist während der IX. Internationalen Jugendkonferenz "Blick in die Zukunft" organisiert worden (Plan des Workshops ist beigelegt); im Juli 2004 ist eine neue Phase des Projektes "Kampf gegen den Frauenhandel" gestartet worden: in dieser Zeit wurde für die Durchführung dieser Phase eine neue Freiwilligengruppe vorbereitet. Die Gruppe hat eine Reihe von Seminaren und Informationsstunden in den Schönheits-, Frisier- und Massagesalons der Stadt Minsk durchgeführt (Liste der Salons ist beigelegt); es wurden die Erklärungsgespräche mit der Administration dieser Einrichtungen sind organisiert worden; es wurden die Informationsbroschüren und Materialien zum Thema "Frauenhandel" sind den Besucherinnen vorgeschlagen; die "Informationskioske" sind in allen erwähnten Salons eingerichtet; eine besondere Anerkennung und Billigung haben die im Rahmen dieses Projektes durchgeführten Informationsseminare für die Teilnehmerinnen der Nationalen Schönheitsschule und des Wettbewerbs "Miss Belarus – 2004" bekommen.
Im Laufe der Veranstaltungen halten wir uns nicht nur an die vorausbestimmte Thematik, sondern versuchen möglichst größeres Informationsfeld des Problems zu berühren und die die TeilnehmerInnen interessierenden Fragen zu beleuchten. Diese Methodik bewährt sich. Sie erlaubt, die möglichen Informationslücken zu beseitigen und die Interessen vom Hörerkreis für die Erarbeitung der weiteren Themen zu prognostizieren.

Einen großen Beitrag zu der Arbeit des Zentrums leistet die Art-Gruppe "Wesnjanki" – was auf Belarussisch "die Frühlingsmädchen" bedeutet. In dieser Gruppe sind die Studentinnen und Absolventinnen der Hauptstadthochschulen tätig. Freilich wurde die Gruppe "Wesnjanki" am Anfang nur für die Hilfsarbeit während der III. Europäischen Frühlingsakademie der Frauen gebildet. Diese Initiative hat unerwartet große Billigung und Unterstützung der TeilnehmerInnen und Gäste der Frauenakademie bekommen. Solcherweise hat sich die künstlerische Gruppe in ein einzigartiges interessantes Pilot-Projekt der Beratungsstelle "Malinowka" verwandelt und beteiligte sich aktiv an allen ihren Programmen. In Form von Performances und kurzen Theatervorführungen stellen die Mädchen sehr interessant und spannend mit Pantomime die vorgeschlagenen Themen und Probleme dar und fordern die Zuschauern auf, in die Diskussion einzusteigen, mitzudenken, nach Lösungen zu suchen.

Solche Art der Beleuchtung und Darstellung der Thematik erlaubt die Menschen emotional mit den Themen zu konfrontieren und in aktive Diskussion einzubeziehen. So haben die "Wesnjanki" an vielen Abschußmaßnahmen der Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen, an der IX. Internationalen Jugendkonferenz teilgenommen. Ihre künstlerischen Vorstellungen tragen wesentlich zum Gelingen der Bildungsseminare, Informationsstunden und thematischen Gespräche bei.

II. Informative Bildungsarbeit
Der Schwerpunkt der Bildungsarbeit war die Vorbereitung der MultiplikatorInnen zum Thema Frauenhandel und häusliche Gewalt in den Regionen von Belarus bei der tatkräftigen Unterstützung des deutschen Weltgebetstag-Komitees. Während der 25 Bildungsseminare wurden 26.. Multiplikatorinnen vorbereitet. Darüber hinaus wurde von den Teilnehmerinnen ein großes Interesse bekundet, eine informative Bildungsarbeit in ihren Regionen durchzuführen. Das veranlasste uns, 30 Teilnehmerinnen, die besonders aktiv waren als Moderatorinnen für diese Art Arbeit zu qualifizieren. Für das nächste Jahr planen wir für diese Zielgruppe eine Weiterbildungsschule zu organisieren. Wir wollen die Themenbereiche vertiefen, damit die Frauen befähigt werden können, die neuen Technologien in der Arbeit mit Opfern der Gewalt anzuwenden.

Im Rahmen dieser Tätigkeitsrichtung sind auch durchgeführt worden: 1 eintägiges und 5 zweitägige Bildungsseminare "Die Kraft ist in Dir" für die ehemaligen verurteilten Mädchen im Rahmen des Projektes "Sozialisation", deren Ziel die Hilfeleistung bei der sozialen Adaptation in der Gesellschaft der ehemaligen Verurteilten ist (Pläne der Seminare sind beigelegt.); 4 Bildungsseminare mit der Anwendung der interaktiven Methoden im Rahmen der Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen.

III. Informative methodische Arbeit
Diese Arbeit sieht neben den Veranstaltungen die Anfertigung der Anschauungsmittel vor. So sind verfasst und vorbereitet worden: Flugblatt zu dem Internationalen Kampftag gegen Gewalt an Frauen; Flugblatt "Die schönen Sklavinnen"; die Sammlung der Informationsmaterialien für die Probleme der Gewalt, des Menschenhandels, der Vorbeugung vor der Geschlechtskrankheiten und AIDS, die den Altersstufen der TeilnehmerInnen der Informationsstunden, Seminaren und Treffen entsprechen; ein Informationsprospekt für die Bewerberinnen, die im Rahmen des internationalen Programms "Au-pair" nach Ausland fahren wollen.
Im Rahmen informativer methodischen Arbeit sind 3 Arbeitssitzungen der Initiativgruppe und ein Runder Tisch für die Vorbereitung der Aktionswoche zum Internationalen Kampftag gegen Gewalt an Frauen – den 25. November – durchgeführt worden (Arbeitsplan und Teilnehmerinnenliste sind beigelegt). Das Training "Die häusliche Gewalt. Wie kann man die vermeiden?" wurde erarbeitet und durchgeführt.

IV. Beratung für die "Au-pair"-Bewerberinnen
Im Jahr 2004 ist die Beratungstätigkeit der Beratungsstelle im Rahmen des internationalen Programms "Au-pair" dank der Unterstützung des Vereins für internationale Jugendarbeit bedeutend erweitert worden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit diesem Verein wird auch im Jahr 2005 fortgesetzt, die Vereinbarung darüber ist schon von beiden Seiten unterschrieben. Im Laufe des Berichtsjahres sind 49 persönliche Beratungen für die Bewerberinnen durchgeführt. 10 Bewerberinnen haben mit Hilfe unserer Beratungsstelle die Gastfamilien in Deutschland gefunden und arbeiten jetzt erfolgreich als Au-pair.

Die Beraterinnen von "Malinowka" organisieren die Vorstellungen des "Au-pair"-Programms und führen regelmäßig die Beratungen für die AbsolventInnen der Hochschulen, auch in den Allgemeinbildungs- und Fachschulen mit dem vertieften Deutschstudium durch. Diese Informationsveranstaltungen dienen der Bekanntmachung von breitem Jugendkreis mit den Vorschlägen des internationalen "Au-pair"-Programms und geben die Möglichkeit der kostenlosen qualifizierten und zuverläßigen Beratung für die Ausreise ins Ausland als Au-pair, bieten Hilfe bei der Suche der Familien in Deutschland, welche die Au-pairs brauchen, an.

Solche Tätigkeit für die Informationsverbreitung wird ebenso aktiv auch in den Regionen von Belarus bei der Hilfe von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der regionalen Abteilungen der Stiftung "Den Kindern von Tschernobyl" durchgeführt. Dabei wurde eine wesentliche Schwierigkeit festgestellt – die meisten Bewerberinnen in der Provinz haben entweder gar keine Deutschkenntnisse, oder die vorhandenen Kenntnisse sind nicht genügend. Wir versuchen doch eine konstruktive Lösung für dieses Problem gemeinsam mit den deutschen Partnern zu finden. Das wurde auch während des Besuchs von Frau Hanne Braun, stellvertretende vij-Bundesvorsitzende, in Minsk besprochen. Wir halten es für sehr wichtig, den Ausweg für diese Situation zu finden. Oft wird die Arbeit im Rahmen des "Au-pair"-Programms für die herangewachsenen "Kinder von Tschernobyl" zu einer wunderbaren und fast einzigen Möglichkeit der Gesichtskreiserweiterung, der Erhöhung des Bildungsniveaus. Das gibt den Jugendlichen die besseren Chancen bei der Suche der zukünftigen Arbeit und überhaupt in ihrer Lebenseinrichtung.

V. Hilfeprogramme den minderjährigen verurteilten Mädchen
Im Rahmen dieses Programms unterhalten die MitarbeiterInnen der Beratungsstelle ständigen Kontakt zu den minderjährigen verurteilten Mädchen der 10. Abteilung des Frauengefängnisses in der Stadt Gomel (Tschernobyl-Zone). Man steht im persönlichen Briefwechsel mit vielen Mädchen. Ständig werden die Aktionen der humanitären Hilfe durchgeführt. Im Laufe dieser Aktionen werden die Pakete mit den Lebensmitteln, Süßigkeiten, Kleidungsstücken, Hygienegegenständen u.a. den Mädchen entweder per Post geschickt oder persönlich abgegeben.

Im Jahr 2004 machten die Mitglieder der Arbeitsgruppe des Projektes 4 Fahrten in den Strafanstalt. Die Kontakte zu der neuen Leitung wurden aufgenommen. Wir konnten mit Befriedigung feststellen, dass die Zusammenarbeit besser und effektiver verläuft im Vergleich zu dem Anfang. Während solcher Besuche wird immer für die straffälligen Mädchen die persönliche psychologische Beratung durchgeführt. Man organisiert ständig für die jungen Insassinnen die Bewirtung mit Obst und Süßigkeiten, erteilt die Geschenke. Für die Gewinnerinnen der Wettbewerbe (Plakate und Aufsätze zum Thema "Sag Nein zur Gewalt", bzw. "Meine Erfahrung mit der Gewalt") wurden die Preise weitergegeben. Die Mädchen beteiligen sich aktiv an Wettbewerben, Gesprächen zu verschiedenen Themen, vor allem über häusliche Gewalt, Konfliktlösung, Frauenhandel und Persönlichkeitsentwicklung. Wir führten auch eine Diskussion zum Film "Lilya forever" durch. Der Film machte auf die Mädchen einen tiefen Eindruck, viele erkannten ihr eigenes Schicksal.

Darüber hinaus ist es uns gelungen mit Spenden des Internationalen Frauenklubs (Minsk) mit aktiver Teilnahme der Ehefrau des Deutschen Botschafters Petra Frick zwei Duschkabinen und einen Boiler für heisses Wasser im Hygienezimmer der minderjährigen Mädchen der 10. Abteilung zu installieren. Mit unserer Hilfe wurde die Renovierung des Erholungszimmers der Mädchen gemacht und dessen Inneneinrichtung verbessert. Als Geschenk wurden ein großer Teppich und das Teegeschirr übergeben. In diesem Raum unterbrachten wir auch eine Ausstellung über unsere Seminare "Die Kraft ist in Dir" und über die Begleitung der Mädchen nach der Entlassung.

Alle diese Hilfeaktionen werden unter dem Motto "Große Schwester" durchgeführt. Sie erlauben den Alltag der minderjährigen Insassinnen bedeutend zu verbessern und zu ihrem Leben ein bisschen Freude beizutragen, sie geben den Mädchen das Gefühl des menschlichen Mitleids und der Fürsorge. Ausserdem entsteht bei den Mädchen das Vertrauen und der Wunsch auch nach der Entlassung Kontakt zu uns zu unterhalten.

VI. Betreuung der entlassenen Mädchen – Projekt "Sozialisation"
Projekt "Sozialisation" wurde zu einer logischen Fortsetzung des Hilfeprogramms den verurteilten Mädchen. Viele von denen wurden nach 3-5 Jahren der Gefängnishaft als Menschen entlassen, die mit den Lebensbedingungen, Gesetzen und Regeln der Gesellschaft praktisch nicht bekannt sind.

Da die Mädchen völlig unvorbereitet für das selbständige Leben sind, öfters ohne jegliche Unterstützung von der Familie und vom Staat, ohne Ausbildung und Möglichkeit, die Arbeit, als ehemalige Verurteilte, zu finden, bleibt es ihnen fast einziger Weg übrig – zurück in die Gefangenschaft. Es gibt in unserem Land keine staatlichen oder gesellschaftlichen Einrichtungen, welche die Unterstützung den ehemaligen Verurteilten leisten. Deshalb wurde die Hilfe bei der sozialen Adaptation ehemaligen verurteilten Mädchen und deren Unterstützung im Leben zur Hauptaufgabe unseres Projektes.

Im Laufe von letzten Jahren führen wir bei der Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Frauen und Jugend Rheinland-Pfalz und des Caritasverbands Region Rhein-Wied-Sieg e.V. die Bildungsseminare "Die Kraft ist in Dir" für die entlassenen Mädchen und jungen Frauen erfolgreich durch. Man schlägt den TeilnehmerInnen die Trainings, Kurse, Informationsmaterialien aus verschiedenen Wissensbereichen. Die interaktiven Methoden erlauben, die erworbenen Kenntnisse zu verankern und in der Praxis anzuwenden. Die erhaltenen Informationsprospekte und Merkblätter helfen den Mädchen bei der Lösung der alltäglichen Familien- und Arbeitsproblemen. Die eingeladenen Spezialisten und ModeratorInnen geben den Seminarteilnehmerinnen die qualifizierte Beratung in juristischen, medizinischen u.a. Bereichen. Im Jahr 2004 führten die ModeratorInnen der Beratungsstelle 1 eintägiges und 5 solche zweitägigen Seminare (Pläne und TeilnehmerInnenlisten sind beigelegt) erfolgreich durch.

Ausserdem ermöglichen diese regelmässigen persönlichen Treffen mit den Betreuten die individuelle psychologische Beratung für sie, wenn es nötig ist, und erleichtern uns auch die Erweisung von humanitärer Hilfe den Mädchen. Alle betreuten Mädchen (viele haben schon eigene Kinder) befinden sich in bedrängten materiellen Verhältnissen. Bei der Unterstützung der Beratungsstelle wurden in diesem Jahr folgende Hilfeaktionen realisiert: ein Haus und eine Kuh wurden für Jurgita G. gekauft; ein Lehrgangsplatz wurde für Natalja G. gefunden; ein Lehrgangsplatz wurde für Olga L. gefunden und ein monatliches Stipendium wird ihr von uns gezahlt; die 8-monatige Behandlung im Krankenhaus wurde für Lera M., die akute Form von TBZ hatte, ermöglicht; die Vorbereitungskurse und und ein Deutschkurs werden für Julija S. bezahlt.
Bei der Unterstützung der ausländischen Partner leistet die Beratungsstelle "Malinowka" auch die finanzielle Hilfe und übergibt regelmäßig allen Teilnehmerinnen des Sozialisationsprogramms die Pakete mit den Lebensmitteln, Kleindung, Waschmitteln, Hygienegegenstände, Kindersachen u.a. Von den 16 Mädchen, die wir 2003 nach der Entlassung betreut haben, sind jetzt 13 geblieben, die regelmäßig Kontakt zu der Arbeitsgruppe der Beratungsstelle unterhalten. Die ganze Gruppe hat insgesamt schon 7 eigene Kinder, im März kommt das nächste. Wir wissen, dass diese Mädchen ziemlich unvorbereitet die Mutterschaft begehen. Deswegen wurde auf ihre Bitte beschlossen, eine Schule für junge Mütter im 2005 zu starten. Ihre soziale Situation ist desolat. Objektiv gesehen ist jedes Mädchen jetzt zu einem einzelnen Projekt geworden, das viel Kraft, Energie, hohen materiellen Aufwand verlangt. Sie sind praktisch nur auf unsere Hilfe angewiesen.

VII. Psychologische Beratung
Diese Tätigkeitsrichtung wurde im Jahr 2004 besonders aktiv in der Arbeit mit den Teilnehmerinnen des Projekts "Sozialisation" und mit den verurteilten minderjährigen Mädchen der 10. Abteilung des Frauengefängnisses in der Stadt Gomel dargestellt. In der Arbeitsgruppe der Beratungsstelle besuchten auch die Psychologinnen die Strafanstalt. Da hatten sie die Möglichkeit, die verurteilten Mädchen individuell zu beraten. Ständige psychologische Beratungen werden auch regelmäßig für die entlassenen Mädchen während ihrer Seminarbesuche nach Minsk durchgeführt. Das ist gerade jene Zielgruppe, die extrem die Hilfe der Psychologen in allen Bereichen des sozialen und familiären Lebens braucht. Aus diesem Grund arbeiten unsere ehrenamtlichen Psychologinnen sehr viel und gezielt mit dieser Gruppe. Und wir können mit Freude feststellen, dass diese hartnäckige Arbeit schon ihre Früchte bringt.

Wir haben Kontakt zum Nationalen Bildungsinstitut des Bildungsministeriums in Minsk geknüpft, dessen Mitarbeiterinnen-Psychologinnen sich an unserer Tätigkeit und den Seminaren beteiligen. Die Studentinnen der sozialpsychologischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen pädagogischen Universität und der Frauenhochschule "ENWILA" machen bei uns ihr Lehrpraktikum und nehmen ebenso an unseren Programmen aktiv teil.

Die Psychologinnen der Beratungsstelle führten trotz der objektiven Schwierigkeiten im Berichtsjahr die psychologischen individuellen Beratungen für 72 Frauen verschiedener Altersstufen durch. Das Problemspektrum, mit denen sich die Frauen und Mädchen an die Beraterinnen wenden, bleibt ohne große Veränderungen. Oft unbewusst sind unsere Kundinnen fast immer die Opfer der Gewalt: psychologischen, physischen, wirtschaftlichen und sexuellen. Am häufigsten wenden sich die Frauen und die Mädchen, die von der häuslichen Gewalt leiden. Die desolaten wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im Land, Arbeitslosigkeit und Ausweglosigkeit provozieren den Massenalkoholismus, was immer zu den Gewalttaten, besonders in den Familien, führt. Familiärer Missbrauch der Frauen und der Kinder ist besonders brutal und dem ist es schwer zu widerstehen. Es gibt in unserem Staat fast keine Obdachloseneinrichtungen (Shelters) für die Frauen und Kinder, welche von den Gewalttaten der Familienangehörigen gelitten haben.

Ausserdem konfrontieren unsere Beraterinnen oft mit den Scheidungsfragen und –problemen, sowie psychologischen, als auch rechtlichen. Das Verlassen der Familie, Familienverhältnisse, Beziehungen zwischen den Kindern und Erwachsenen sind auch im Tätigkeitsfeld der Beratungsstelle. Diese Probleme sind auch sehr oft in unserem Land zu treffen. Es ist üblich, dass 2-3 Generationen oder 2-3 verwandte Familien in einer Wohnung (in einem Haus) bleiben. Die zahlreichen alltäglichen Konflikte sind fast nicht zu vermeiden. Unsere Beraterinnen helfen den Kundinnen die konstruktiven Lösungen solcher Konfliktsituationen zu finden und kompromissvolle zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwickeln.
Es fällt uns schwer im Fall der gesundheitlichen Probleme (Behinderungen, somatische Krankheiten, Drogensucht, Alkoholismus, psychische oder Geschlechtskrankheiten, Selbstmordversuche, Depressionen etc.) den Hilfesuchenden genügend zu helfen. Sie brauchen meistens ausser der psychologischen Beratung eine dringende klinische Behandlung. Wir können in solchen Fällen nur die Angaben der Behandlungskliniken mitteilen, welche aber oft zu teuer für solche Menschen sind.
Bei den Kommunikations- (berufliche und Schulverhältnisse) und Persönlichkeitsproblemen (geringes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle, Schüchternheit) werden als Therapie positive, rationale und emotionale Psychotherapie, Familientherapie, das Erlernen von Möglichkeiten der Nerven- und Muskelentspannung, autogenes Training, Logotherapie und Kunsttherapie angewendet.

VIII. Zusammenarbeit und Vernetzungsarbeit im Rahmen der Programme der Beratungsstelle "Malinowka"
Im Jahr 2004 wurde die Arbeit in dieser Richtung sehr aktiv geführt, viele neue Partner wurden gewonnen und die früheren Partnerverbindungen wurden gefestigt. Dank der aktiven Teilnahme der Beratungsstelle an verschiedenen internationalen und nationalen Veranstaltungen entstand öfters die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen und Strukturen, manchmal sehr fruchtbare. Hier ist die Liste nur einiger Treffen, an deren Arbeit die Mitglieder der Beratungsstelle teilnahmen: Seminar "Informative Bildungstätigkeit für die Verhinderung des Frauenhandels in der Republik Belarus" im Rahmen des Projektes der Europäischen Kommission und des Entwicklungsprogramms der UNO-Vertretung in Belarus; Erfahrungsaustauschtreffen in Subottica (Serbien), initiiert durch das Frauenbildungszentrum im Rahmen des schottischen Projektes "Lydia"; internationales Workshop "Die Rolle der Männer in der Überwindung der häuslichen Gewalt", organisiert durch das Krisenzentrum für Frauen, Sankt-Petersburg bei der Unterstützung der Evangelischen Kirche Deutschlands im Rahmen des Hilfeprojektes "Hoffnung für Osteuropa"; Internationale Konferenz "Gewaltfreie Familie ist eine gewaltfreie Gesellschaft", organisiert durch die gesellschaftliche Vereinigung "Rechtsinitiative" bei der Unterstützung des OSZE-Büros in Minsk; IX. Internationale Jugendkonferenz "Blick in die Zukunft. Europa – unser gemeinsames Haus" (Arbeitsprogramm ist beigelegt); Seminar-Training für die Probleme der psychologischen Arbeit mit den Opfern der Geschlechtsgewalt und Frauenhandel, realisiert durch das Krisenzentrum für Frauen, Sankt-Petersburg bei der Unterstützung der Evangelischen Kirche Deutschlands; ein 3-monatiger Lehrkurs im Problembereich der Bekämpfung des Menschenhandels und der Menschenrechte für die Frauen wurde für die ehrenamtliche Mitarbeiterin der Beratungsstelle Ljubowj Fessjkowa von der Münchener Gruppe "Terre des Femmes" organisiert und von durch die DGTZ GmbH gesponsert (Plan ist beigelegt).
Solche Veranstaltungen und Aktionen tragen wie zur Fortbildung im Problembereich, mit denen sich das Zentrum beschäftigt, bei, als auch geben sie uns eine unschätzbare Möglichkeit, die Kontakte mit ähnlichen internationalen und nationalen gesellschaftlichen Organisationen zu knüpfen, um den Erfahrungs- und Informationsaustausch zu ermöglichen, um weiter zusammenzuarbeiten. Und, was für uns, als für die NGO besonders wichtig ist, ermöglichen diese Veranstaltungen den Dialog mit den staatlichen Strukturen zu führen, die nötigen Verbindungen zu schaffen.

Hier sind nur die Hauptpartner der Beratungsstelle "Malinowka" aufgelistet, mit denen sie in vielen Richtungen ihrer sozialen Tätigkeit zusammenarbeitet,: Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl" in Deutschland; Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen; Caritasverband Region Rhein-Wied-Sieg e.V. (Betzdorf); Frauenarbeit der Evangelischen Kirche Württemberg; "Terre des Femmes" (München, Norden) e.V.; Verein für Internationale Jugendarbeit; "Weltgebetstag der Frauen" deutsches Komitee; Ökumenisches Forum Christlicher Frauen in Europa; WILPF; UNO-Vertretung in der Republik Belarus; Stiftung von Friedrich Ebert u.a.; Internationaler Frauenklub, Minsk; IN VIA Katholische Mädchensozialarbeit e.V. (wurde Kontakt erst geknüpft).
Zum wichtigsten Ereignis des Jahres wurde die Vorbereitung und an der Durchführung der III. Europäischen Frühlingsakademie der Frauen "Zärtlich dem Leben zugewandt – Frauenbeiträge zu einer Kultur der Gewaltlosigkeit" in Belarus. Hier wurden die mit der Gewaltüberwindung und der Kultur des Friedens verbundenen Fragen und Probleme zur Besprechung und Lösung vorgestellt. Die Frauenakademie wurde zu einer enormen Leistung in der Sache des Kampfes gegen Gewalt an Frauen. Die Frauenakademie ist einzigartige in Belarus so umfangreiche und fruchtbare Aktion der Frauen, Vertreterinnen der Kulturen der ganzen Welt. Sie ermöglichte einen lebhaften internationalen Dialog und erlaubte, die in unserem Land verschwiegenen und verheimlichten Probleme der Frauendiskkrimination und der Gewalt an Frauen zu erleuchten. Da an der Akademie die engagierten Frauen aus 9 Ländern teilgenommen haben, die an verschiedenen Frauenprojekten mitarbeiten, war die Akademie eine hervorragende Möglichkeit unsere Vernetzungsarbeit zu vertiefen. (Programm und Resolution der Akademie sind beigelegt).

Besonders wichtig sind die Kontakte zur KEK (Genf), zu regionalen Gruppen von WILPF (Norwegen und Finland), zu PROFI e.V. (Rottweil) und Frauenarbeit Württemberg.

Ein wichtiger Bestandteil der internationalen Zusammenarbeit der Beratungsstelle "Malinowka" sind auch die zahlreichen Treffen und Gespräche über die Projekte und Perspektiven der Beratungsstelle mit ausländischen Gästen und Vertretern der Partnerorganisationen.

In unserer Tätigkeit arbeiten wir eng mit vielen gesellschaftlichen nichtstaatlichen Organisationen, Bildungseinrichtungen, Vertretern von Massenmedien, auch mit einigen staatlichen Strukturen zusammen, solchen wie: Belarussische Assoziation junger christlicher Frauen – Programm "La Strada"; gesellschaftliche Vereinigung "Die Kinder sind nicht für die Gewalt" gesellschaftliche Vereinigung "Radislawa" – das Krisenzentrum für Frauen und Kinder; Frauenhochschule "ENWILA"; Nationales Bildungsinstitut beim Bildungsministerium der Republik Belarus; Minsker Staatliche Linguistische Universität; Nationale Akademie für postgraduiertes Studium; Kunstkolleg für Kunst u.a..

Die Zusammenarbeit im humanitären Bereich erweist sich immer mehr als wichtigste Grundlage für unser Projekt "Beratungsstelle für Mädchen und Frauen "Malinowka". Wir bedanken uns auf herzlichste bei der Bundesarbeitsgemeinschaft "Den Kindern von Tschernobyl" in Deutschland, beim Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche von Westfalen, bei dem Verein "Terre des Femmes", beim WGT-Komitee Deutschland, beim Caritasverband Region Rhein-Wied-Sieg e.V (Betzdorf), bei dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend Rheinland-Pfalz, beim Verein für internationale Jugendarbeit und vielen beteiligten Personen für die großzügige Unterstützung unserer Beratungsstelle. Dank dieser Hilfe hat unser Projekt Perspektive, die begonnene Tätigkeit nicht nur fortzuführen, sondern auch zu vertiefen. Als ein Garant dafür ist die Übergabe eines Hauses geworden, in dem wir unsere Arbeit beständiger und geschützter leisten können. Nachdem alle nötigen Renovierungsarbeiten beendet werden, kann das Haus voll als ein Zentrum für soziale Arbeit mit Frauen funktionieren. Die Beratungsstelle "Malinowka" bekommt dann zusätzliche Profile. Wir danken unseren Freunden und Partnern sehr und hoffen auf weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

Dr. Irina Gruschewaja

 
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