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Bundestreffen der Tschernobylgruppen Erfurt PDF Drucken E-Mail
Berichte & Reportagen
Sonntag, den 15. November 2009 um 14:51 Uhr

Ein Bericht der Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung Rottweil

20 Jahre Ost-West-Zusammenarbeit

ROTTWEIL, 15. November 2009.  Beim Bundestreffen der Tschernobylgruppen, zu dem neben Gruppen aus ganz Deutschland auch die Rottweiler „Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung“ nach Erfurt angereist war, gab es ein besonderes Jubiläum zu feiern. Bereits seit 20 Jahren gibt es mit weißrussischen Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ eine intensive Zusammenarbeit.

Initiative Rottweil
Mitglieder der Rottweiler "Bürgerinitiative für eine Welt ohne atomare Bedrohung" nahmen am Wochenende in Erfurt am bundesweiten Tschernobyltreffen teil und trafen dabei auch Dr. Irina Gruschewaja (Belarus, dritte von links) und den Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft Burkhard Homeyer(zweiter von links).
Foto: pm

200.000 Tschernobylkinder wurden in diesen zwei Jahrzehnten zu Erholungsaufenthalten ins westliche Ausland eingeladen, zahlreiche soziale und humanitäre Projekte gemeinsam geschultert und auf diese Weise unendlich viele Brücken der Versöhnung und zivilen Partnerschaften zwischen Ost und West geschaffen. Dies ist inzwischen die weltweit größte zivile Ost-West-Bewegung, die auch in Rottweil viel Unterstützung findet.

Sektlaune kam bei dem Treffen in Erfurt aber bei allen Beteiligten trotzdem nicht auf. Dr. Irina Gruschewaja, Vorsitzende der weißrussischen Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“, betonte, dass die Gefährdung nicht etwa nachgelassen habe, sondern sich in Weißrussland potenziere.

„Die Tschernobylkinder leben weiter in den verseuchten Gebieten, nehmen täglich Verstrahltes auf und haben inzwischen selbst eigene Kinder.“ Das ganze Land sei deshalb betroffen.

Seit 20 Jahren versucht die weißrussische Stiftung, gegen diese Bedrohung anzukämpfen. Sie ist auch die älteste und größte Bürgerbewegung in Weißrussland und leistete beim Aufbau der Demokratie erhebliche Beiträge.

Sie wird in ihrem Engagement von vielen Initiativen in aller Welt unterstützt. Auch die Rottweiler Bürgerinitiative ist sowohl in sozialen als auch humanitären und ökologischen Projekten von Anfang an ein verlässlicher und engagierter Partner.

Aber dieses gemeinsame Engagement „wird vom weißrussischen Staat und einer starken Atomlobby massiv erschwert und sorgfältig zerstört. Es wird alles getan, damit Tschernobyl in der Öffentlichkeit kein Thema mehr ist “, sagte Dr.Gruschewaja sehr eindringlich.

Ihr dringender Appell an die Stiftung in Weißrussland und an die Partnerinitiativen ist deshalb, weiterzumachen und damit wichtige Zeichen der Solidarität und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu setzen.

Mittendrin stand nun die Frage der Weiterentwicklung und damit auch die Jugendarbeit. Ihr wurde der Hauptteil der Tagung eingeräumt. Die Rottweiler Bürgerinitiative konnte den Teilnehmern dabei ausführlich von ihrer langjährigen und guten Erfahrung in den Ost-West- Jugendprojekten berichten und stellte auch ihr neues Projekt für 2010 vor, das die 20-jährige Zusammenarbeit widerspiegelt und eine Perspektive aufzeigen soll.

Angela Gessler

 
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