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Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V.
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21.09.2010
Verstrahlte Pfifferlinge im Handel entdeckt
Pfifferlinge aus Osteuropa sind manchmal strahlenbelastet.
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29.03.2009
Der Reaktor lebt und tötet weiter

London (dpa) Auch mehr als 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl dezimiert die radioaktive Strahlung die Zahl der Insekten in der Region. Das hat eine Zählung bei Hummeln, Schmetterlingen, Libellen und Grashüpfern gezeigt.


17.02.2009
Lost Paradise
Ein neuer Film von Stefan Heinzel (89 Millimeter)


07.02.2009
IPPNW Presseinfo 06.02.2009
Atomlobby baut seit 20 Jahren Potemkische Dörfer


24.12.2008
Praxis der Visumsvergabe an der Deutschen Botschaft in Minsk, Belarus
Kleine Anfrage der Abgeordneten Marieluise Beck Bündnis 90/Die Grünen (Bremen)
PDF (2,4 MB)


10.04.2008
NRW-Landesversicherungen für das Ehrenamt


16.01.2007
Infos Reisen und Hilfslieferungen
Transit Polen nach Belarus.

Einladung zur Verleihung des diesjährigen Martinipreises am 11.11.06 PDF Drucken E-Mail
Berichte & Reportagen
Montag, den 21. April 2008 um 15:39 Uhr
Liebe Freundinnen und Freunde der “Kinder von Tschernobyl”,
Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr des 20.Jahrestages von „Tschernobyl“ heißt der diesjährige Preisträger des Martinipreises:

„DEN KINDERN VON TSCHERNOBYL“

und gilt einer Ost-West-Bürgerbewegung in weltweiter Solidarität.
Der Preis wird vergeben von der Südpfälzischen SPD und wird, wie es heißt, an Personen vergeben, „die sich um die Demokratie – um politische Kultur, um Aufklärung und Wahrhaftigkeit im politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Leben – verdient gemacht haben“. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Personen wie Björn Engholm, Dieter Hildebrandt, Liselotte Funke, Klaus Staeck, Hans Koschnik, Erhard Eppler sowie Organisationen wie Greenpaece, Medico International, aber auch die „Sendung mit der Maus“ oder „logo!“, die Nachrichtensendung für Kinder ARD/ZDF.
Die Preisverleihung findet statt am 11.11.06, beginnend um 17.00 Uhr, im Kulturzentrum „Hufeisen“, Germersheim, An Fronte Beckers. Die Laudatio hält der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Sigmar Gabriel. Den Preis für die „Kinder von Tschernobyl“ nehmen Dr. Irina Gruschewaja von der Belarussischen Gemeinnützigen Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“ Minsk/Weißrussland und Burkhard Homeyer, 1.Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ in Deutschland entgegen - stellvertretend für viele, viele Tschernobylinitiativen, die sich in bewundernswerter Weise seit Jahren für die „Kinder von Tschernobyl“ engagieren.
„Dieses außergewöhnliche Engagement“, so die Begründung der Preisverleihung, „wollen wir mit unserem Martini-Preis 2006 ehren und unterstützen. Der Martini-Preis steht für unsere Hochachtung vor der Zivilcourage. Er steht für unseren Respekt vor demokratischer Gesinnung. Er steht für unsere Wertschätzung für zivilgesellschaftliches Engagement.“ Alle Tschernobylinitiativen dürfen sich geehrt fühlen.
Für uns bedeutet die Preisverleihung – neben den humanitären Aspekten - zugleich eine Würdigung unserer friedenspolitischen und zivilgesellschaftlichen Perspektive: Über die Kinder von Tschernobyl sind und werden unzählige Brücken des Friedens und der Verständigung von unten her gebaut, von Mensch zu Mensch, Familie zu Familie, Ort zu Ort - für ein gemeinsames Haus Europa, für ein „Europa ohne Atom“. Dabei sind „Tschernobyl“ und „Demokratie“ die beiden Seiten einer Medaille. Ohne politische und gesellschaftliche Transparenz und Mitbeteiligung wird es kein „Tschernobyl“ (mehr) geben und umgekehrt, Kräfte, die daran interessiert sind, dass mit „Tschernobyl“ Schluss ist, werden nicht an einer demokratischen Offenheit interessiert sein. In Weißrussland ist dies überdeutlich zu sehen und zu spüren. Die Erholungsreisen der Kinder von Tschernobyl sind - wie die belarussischen NGO’s und nicht zuletzt die Stiftung -massiv bedroht. Die Solidarität der Ost-West-Bürgerbewegung aber trägt.
Doch geht es „nur“ um belarussische Kinder? Im Westen wird das Regime weithin unterschätzt als Relikt vergangener Sowjetzeiten. Könnte es aber nicht auch - nach einer sehr kurzen Phase demokratischer Entwicklung - schon Ausdruck eines neuen Typs von Totalitarismus in Europa sein? Nicht „die letzte Diktatur“, sondern „die erste Diktatur nach Tschernobyl“, ein erster „Atomstaat“* in Europa unter den Bedingungen des militärisch/ökonomischen Nuklearkomplexes, der alles unternimmt, Tschernobyl „vergessen“ zu machen, mit linken und rechten Mustern, die nahtlos ineinander übergehen? Ein kanadischer Freund der Stiftung und der Kinder von Tschernobyl, , bringt es auf die Formel: „Diktatur statt Ökologie“. Ein Fanal „nur“ für die Zukunft Weißrusslands? Hören wir die Botschaft der Kinder !
Wir laden herzlich dazu ein, am 11.11.06 an der Preisverleihung Germersheim teilzunehmen.

Burkhard Homeyer

*Robert Jungk, Der Atomstaat, Vom Fortschritt in die Unmenschlichkeit, Kindler 1977
**Prof. David Marples, in: „Osteuropa“ Heft 56/4, Berliner Wissenschaftsverlag April 2006 S.117ff, dort Ausführungen im Einzelnen
 
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